Archiv der Kategorie 'Antifa'

Liebe Nürnberger Jungantifaschisten,

vor ein paar Wochen beobachtete man ein paar von Euch bei einer Art Sightseeingtour zum Iranischen Streikzelt nach Würzburg. Schnell ein Foto schießen mit Eurem neuesten Hochglanztranspi vor dem Flüchtlingscamp, dann wieder abdüsen, das ist gelebte Solidarität. Ich will Euch das nicht krumm nehmen: Wer rastet, der rostet, das gilt auch für den jungen Revolutionär. Wie sagte schon Napoleon? Vier Sekunden rastet der Revolutionär, fünf der Bürger und mehr als sechs nur ein Idiot. und bestimmt musstet Ihr am selben Tag noch einige weitere Fotos schießen, von Occupycamps zum Beispiel, um echte Solidarität zu leben, auf Flickr und Facebook.

Mit dem Fotolächeln war es aber schnell zuende, als Ihr auf einem Zigarettenautomaten einen Sticker entdecktet, auf dem Fight Hamas- support Israel! stand. Reflexartig und äußerst erbost überklebte ein Jungantifaschist den Aufkleber sofort mit einem Sticker, auf dem Hier wurde Naziprogaganda überklebt! stand.

Ich bin nicht davon überrascht, dass es in der Nürnberger Linken Personen gibt, die Israel für einen faschistischen Staat und die Hamas für eine emanzipatorische Bewegung halten. Dies weiß ich schon seit zehn Jahren. Überrascht hat mich jedoch, dass die Szene zehn Jahre später noch immer Jungantifaschisten ausbrütet, denen die Zornesröte im Gesicht steht, wenn sie mit Israel konfrontiert werden.

Aber halt, liebe Nürnberger Antifaschisten, Ist das Würzburger Streikcamp nicht der falsche Ort, wenn Eure Achse des Widerstands Nürnberg-Gaza-Teheran heißt? Vielleicht habt Ihr bei Eurer kurzen Reise nach Würzburg gar nicht gemerkt, dass es sich bei den Iranern am Streikcamp nicht um Unterstützer des „Antiimperialisten“ Ahmadinedschad handelt, sondern um Regimegegner? Meine Empfehlung: Nächstes Mal einfach im Zug sitzenbleiben, nach Frankfurt weiterfahren und dort einen echten Teil der Achse des Widerstands besuchen. Das Iranische Generalkonsulat ist bestimmt ein paar Solifotos wert.

Hoch die internationale Schnapsproduktion! Und immer Akku raus.
Euer Hunter

NPD-Truck in Würzburg

Nur eine kurze Info, da die üblichen Verdächtigen bisher noch nicht berichteten: Am Donnerstag kommt wohl die NPD mit ihrem Wahlkampftruck nach Würzburg: Hier nachzulesen.

Deutscher Liberalismus IV / Würzburger Reden

In einer Gemeinschaft, deren Mitglieder die Existenz einer halluzinierten Meinungsführerschaft des Politisch Korrekten für ein Faktum halten, treibt die empfundene Distinktion manchmal unfreiwillig komische Blüten der nationalliberalen Einfalt. Und so führt das Denken ohne Widerspruch, das preaching to the converted, das ununterbrochene Sich-Selbst-Auf-Die-Schulter-Klopfen, auch auf den Häusern der Würzburger Studentenverbindungen dazu, dass eher einfach gestrickte Reden als Husarenritt wider die Verhältnisse wahrgenommen werden, die man sogar mit einem eigenen Büchlein würdigt: Die als Buch herausgegebenen „Würzburger Reden“ von Dr. Thomas Cieslik, Burschenschafter, Politikwissenschaftler und FDP-Mitglied, sind dafür ein gutes Beispiel.
Doch von welchem Milieu rede ich hier eigentlich? Denn „nicht alles, was pc im Munde führt, ist gleich rechts, aber bestimmt alles, was rechts ist, führt pc im Munde.“ (Barbara Junge/Julia Naumann/Holger Stark (1997): Rechtsschreiber. Wie ein Netzwerk in Medien und Politik an der Restauration des Nationalen arbeitet. Berlin. S. 21) Sucht man einen Begriff für das politische Milieu, von dem hier die Rede ist und das das Politisch Inkorrekte zur Tugend erhoben hat, stößt man auf keine klare Bezeichnung: Nationalliberal, nationalkonservativ, rechtsliberal und nationalfreiheitlich sind Vorschläge, aber weder lassen sich die einzelnen Begriffe bisher klar voneinander abgrenzen noch wurden bisher Versuche unternommen, die Ansichten und Ziele dieses Milieus stringent zu untersuchen. Als Arbeitsdefinition schlage ich die Bezeichnung „freiheitliche Grauzone“ vor. Durch das Wort freiheitlich wird zum einen eine häufige Selbstbezeichnung der Milieumitglieder aufgenommen, zum anderen ist es sowohl mit dem klassischen liberalen Denken, als auch mit dem nationalchauvinistischen Ansinnen der FPÖ konnotiert. Grauzone trägt der Tatsache Rechnung, dass es sich um kein klar abgrenzbares Milieu handelt: die freiheitliche Grauzone ist sowohl mit etablierten deutschen Parteien verbunden, als auch mit den Thinktanks und Institutionen der Neuen Rechten. Das Meinungsspektrum ist nach Rechts meilenweit offen, nach links aber fest verriegelt.
Zu Wesen und Funktion des Begriffs Political Correctness wurde bereits viel veröffentlicht. Als Einstieg sei Katrin Auers Essay empfohlen. Mit dem PC-Begriff wird der Versuch unternommen, eine linke Diskurshegemonie zu umschreiben, die irgendein Denken unterdrückt, das die Wahrheit ans Licht bringen könnte, in unserem Falle ein so genanntes freiheitliches Denken. Bestimmte Begriffe sind mit der Political Correctness stets verbunden: Die Anhänger der PC werden als Gutmenschen bezeichnet, besonders häufig verbunden ist der Diskurs auch mit antifeministischen Ansichten, der Begriff „Genderterror“ steht dafür beispielhaft. Auch der Zeitgeist wird als abstraktes, nicht greifbares Unterdrückungsmoment angegriffen. Viel zu kurz kommt in den Untersuchungen die Ähnlichkeit zwischen klassischem Verschwörungsdenken und der Agitation gegen PC: Denn beide kommen ohne Gegner aus. Das Politisch Korrekte wird als eine mächtige Kraft dargestellt, die die Fäden zieht, ohne dass es Akteure gibt, die sich selbst als Politisch Korrekt bezeichnen würden. Die Rhetorik gegen PC drückt sich in Begriffen wie Tyrannei, Terror, Fundamentalismus oder gar Faschismus aus, ohne eine zielgerichtete Bewegung benennen zu können, die Politisch Korrekt wäre. So wie der Antisemitismus keine Juden braucht und Truther keine Bilderberger, so braucht auch die Agitation gegen Political Correctness keine Politisch Korrekten, sie funktioniert selbstbezüglich als Kampf der freiheitlichen Mehrheit gegen die böse Minorität. Auch hier knüpft sie an das klassische Verschwörungsdenken an, das doch zutiefst verbunden ist mit der religiösen Idee des Teufels, der durch bestimmte Personen seine Macht über die Menschheit ausübt.

Zum Glück kann man bei Amazon einen Blick in die „Würzburger Reden“ werfen, sonst wäre uns dieses Beispiel burschenschaftlichen „Geistes“ nie in die Hände gefallen: In Print ist dies Büchlein leider nicht mehr verfügbar. Vor einem Blick ins Buch stellt sich die Frage, wo Cieslik PC begegnet ist: Laut Aussage seiner Homepage hat dieser in Eichstätt studiert und war später in Würzburg tätig. Beides wahrlich Gegenden, in denen der linke Meinungsterror in jeder Pore der Journaille steckt. Nicht. Wenn ein Jan Fleischhauer im politisch-journalistischen Milieu Berlins, dann und wann durchaus unterhaltsam, auf die Pauke haut, nimmt man ihm wenigstens noch ab, dass die Mehrheit seiner KollegInnen ein durchaus anderes politisches Grundverständnis besitzt. In Würzburg imaginiert man sich die Herrschaft der Politisch Korrekten herbei, was sich täglich in den Kommentarspalten der Main-Post niederschlägt und sich auch in den „Würzburger Reden“ zeigt.
Selbstverständlich, ganz gemäß der burschenschaftlichen Weltdeutung, sind die Schuldigen, die jetzt Deutschland regieren, schnell ausgemacht: die 68iger. „Eine Ideologie aus spontan-anarchistischen, antibündischen, also gegen Nation und Familie gerichtete(n) Politik“ (Rechtschreibfehler im Original) sei hier am Werke und sei nun „erfolgreich in den Institutionen verankert“. Hier haben wir sie, die bereits früher angedeutete gruselige Verbindung der Freiheitlichen mit dem Nationalen. Faszinierend, mit wie viel subversiver Energie die 68iger für Cieslik noch immer ausgestattet sein müssen, damit er sich seinen Feind zeichnen kann, um die konservativ gewordenen 68iger, die sieben Jahre in Rot und Grün das Land regiert haben, übersehen zu können. Das Bild eines Deutschlands, das eine wie auch immer geartete linke Meinungsführerschaft besitzt, wird noch weiter gezeichnet: „Unabhängige, kritische Freigeister sind rar, sie tauchen nicht in der veröffentlichten Meinung eines durch Zwangsgebühren finanzierten und immer stärker in die Wohnzimmer hineindiktierten, ermahnenden, ja fast erziehenden öffentlich-rechtlichen Rundfunks auf.“ Nun will man Cieslik gar nicht verübeln, von den GEZ-Gebühren genervt zu sein. Aber die Assoziationen von staatlicher Meinungskontrolle und linkem Kontrollstaat, die hier hervorgerufen werden, benötigen eine starke Einbildungskraft. Es spielt im Zusammenhang der freiheitlichen Grauzone überhaupt keine Rolle, ob solche Behauptungen verifizierbar sind: Verschwörungsdenken reproduziert sich selbst, es braucht keine Beweise. „Hinzu kommen auch neosozialistische Rezepte, die das Funktionieren der Marktwirtschaft von Angebot und Nachfrage immer weiter aushebeln.“ Wir übersetzen diese Aussage: die Marktwirtschaft ist deshalb krisenhaft, weil es den „Neosozialismus“ gibt. Da hätte er doch lieber mal Marx gelesen, oder wenigstens Keynes.
Die Pointe aus den Auszügen der „Würzburger Reden“ ist aber definitiv, welche Säulenheilige sich Cieslik ausgesucht hat: „Mit geistiger Frische gegen die vorherrschende Tump- und Verwirrtheit vorzugehen, trauen sich nur wenige: aus Angst vor dem gesellschaftlichen Ausschluss. Die ehemalige Tagesschausprecherin Eva Herrmann ist hierfür ein mahnendes Beispiel.“ What? Wie schlecht muss es um das intellektuelle Niveau der Freiheitlichen stehen, wenn sie Eva Herrmann als ihre Ikone ausrufen? Eva Herrmann, die das Unglück der Loveparade als Gottes Strafe deutet, Eva Herrmann, die sich nach ihrem Rauswurf bei den Tagesthemen jetzt als Sprachrohr des Kopp-Verlages, der sich auf rechte Esoterik, nationalistische Hardliner und Verschwörungstheorien spezialisiert hat, ihre Brötchen verdient. Eva Herrmann, die jetzt auf eher traurigen Veranstaltungen neben Herren im Janker ihre Thesen präsentieren muss:

(sehr zu empfehlen ab 0:25)

Da die freiheitliche Grauzone sich scheinbar derart schwer tut, Identifikationsfiguren zu finden, möchte ich hier auch noch eine vorstellen. Wirklich, mutig, freigeistig und definitiv gegen PC ist diese Dame, die die FDP Nordrhein-Westfalen gleich als Bundestagsabgeordnete aufstellen sollte. Die spricht aus, was man ja wohl noch sagen darf!?

Am Ende waren sich die Korporierten wieder einig und klopften Cieslik auf die Schulter: „Jedes Mal erhielt ich ein positives Echo, Gewünschtes, aber oft nicht allzu in der Öffentlichkeit deutlich Gehörtes, vorgetragen zu haben.“ Um zum Ende noch einmal auf den Text zurückzukommen, „unabhängige, kritische Geister“ sind vielleicht rar, aber rar ist auch manchmal der Geist.

„Was soll‘n die Nazis raus aus Deutschland?

…Was hätte das für‘n Sinn? Die Nazis können doch net naus, denn hier jehörn se hin.“ (Die goldenen Zitonen)

Viel zu späte Anmerkungen zum NSU, der Würzburg-ist-bunt- und der Antifademo im Dezember

Eine Nazibande zieht über ein Jahrzehnt mordend durchs Land und der Inlandsgeheimdienst versagt auf ganzer Linie. Die zivilgesellschaftliche Empörung über die Terrorakte fällt recht schmal aus, denn die Deutschen glauben wirklich, dass ihr Land bunt sei. Die jahrelange nationale Selbstbeweihräucherung qua Fanmeilendeutschland, das popkulturelle Bekenntnis zur „Heimat“ von Lena bis Nena, zeigen ganze Wirkung.
Sie haben nie aufgehört, selbst den Rechtsradikalismus noch als Argument gegen „Multikulti“ zu interpretieren: Die deutschen PatriotInnen, die politisch Inkorrekten, die KämpferInnen gegen die so genannten „Gutbürger“, die sich auf den Mainpostkommentarspalten auskotzen, die BürgerInnen, die selbst noch brennende Asylbewerberheime als Grund für eine Verschärfung der Asylgesetzbegung anführten. Das Problem heißt Deutschland.

Wenigstens gab es in Würzburg, im Vergleich zu vielen anderen ach so bunten Städten, eine solche Demo, kann man sagen. Der antineonazistische Reflex des linken Bürgertums ist nicht der schlechteste. Die zivilgesellschaftliche Empörung muss jedoch, bei allem ernstgemeinten Engagement gegen den Rechtsterror, ein Deutschland zeichnen, das es so nicht gibt. Sie muss eine Stadt konstruieren, die auf breiter Front gegen den rechten Terror sich ausspricht, ohne die Gesellschaft anzugreifen, in der der Nationalsozialismus zuhause ist. Nahezu jeder Kommentar in den Kommentarspalten der Mainpost beweist das Gegenteil. „Blaubi“ schreibt: „ ‚So wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus‘: die Stimmung der Bevölkerung gegenüber den Migranten wiederspiegelt lediglich den Integrationswillen der ‚Einreisenden‘“. „45acp“ schreibt: „Ich vermisse den Respekt der meisten Ausländer unserem Land gegenüber und höre immer nur Forderungen und Nörgeleien“. „Taucher“ schreibt: „Der bundesweit von bestimmten Kreisen angeheizte Gruppenzwang zum kollektiven Schuldkomplex ist abartig und hochneurotisch.
Hier schreiben keine organisierten Neonazis, hier schreibt Würzburg. Hier schreibt die Gesellschaft, deren flammendes Bekenntnis zur Nation dazu neigt, das „Fremde“ in Brand zu stecken. Man wird sich ja noch wehren dürfen.

Schneller auf den rechten Terror reagierten in Würzburg antifaschistische Zusammenhänge, die unter dem Motto „Naziterror stoppen! Gegen Rassismus auf allen Ebenen!“ im Dezember durch die Straßen zog. „Derzeit feiert die bürgerliche Heuchelei und Doppelzüngigkeit einen neuen Höhepunkt. Während man sich einerseits über die kühl geplanten und brutal durchgeführten Morde des sogenannten ‚Nationalsozialistischen ‚Untergrunds‘ (NSU) echauffiert, treibt gleichzeitig der bürgerliche Rassismus a la Sarrazin in Medien und Politik neue Blüten.“ Zu einer Demo, die den Widerspruch zwischen der Zeichnung eines antineonazistischen Deutschlands und einer Gesellschaft, die den Rassismus selbst hervorbringt, thematisiert, kann ich mich kritisch-solidarisch verhalten.
Es steht aber die Frage im Raum, weshalb man die Demo überhaupt verantstaltet: Der linksradikale Point-of-view kann nicht an die Frau bzw. an den Mann gebracht werden, das deutsche „Volk“ wird nicht von den so genannten Herrschenden, wer auch immer das sein soll, zu einem Volk von RassistInnen gemacht, das deutsche „Volk“ ist ein sich seiner vernunftpotentiale selbstentmündigender Haufen, der dann und wann zum völkischen Mob wird. Dieser Standpunkt ist nicht vermittelbar, nicht durch eine Demo, nicht durch eine immitierte Stärke der antifaschistischen Bewegung.

Viele Konfliktlinien, die die radikale Linke hervorbrachte, geraten in Vergessenheit: Da die AnhängerInnen der Szene aus jugendkulturellen Milieus stammen und spätestens ab Mitte zwanzig damit beschäftigt sind, ihre „Jugendsünden“ zu verdrängen, können sich die wenigsten daran erinnern, was die antideutsche Antifa begriffen hatte. Bevor antideutsch ein identitäres Label für peinliche Wald- und Wiesenpolitikanten aus den Landkreisen wurde, die viel gelesen, aber nichts begriffen haben, verstand der klügere Teil der Antifaschistischen Aktion aus den neunziger Jahren wenigstens, dass die reflexhafte Feststellung, dass irgendein Scheißkaff bunt sei, nichts anderes als eine Lüge ist, die die Deutschen jedoch allzugerne selbst glauben. Viele Aueinandersetzungen der radikalen Linken sind von gestern und dennoch aktuell wie eh und je, obwohl ihr Personal mittlerweile aus ganz anderen Personen besteht, „alte“, linksradikale SpießerInnen wie mich ausgenommen. Das Dunkeldeutschland von Hoyerswerda und Rostock-Lichtenhagen ist aber noch immer da. „Ist es nicht eher so, dass jede Haltung und Handlung gegen die gesellschaftliche, geographische und politische Konstellation dieses Landes einen Akt der Menschlichkeit darstellt? Dass das Destruktive im Land der Deutschen das einzige Konstruktive ist? Ja, Sisyphusarbeit, vielleicht erfolglos, vielleicht frustrierend, vielleicht lebensgefährlich. Es ist aber die einzige Form, das Leben hier einigermaßen erträglich zu machen. Die einzige Form, für die es sich heute lohnt, hier etwas zu machen. Alles andere erregt den Verdacht, dass man irgendetwas Großes mit diesem Land und seinem Inventar vorhabe. Und das ist tödlich.

Dieses wundervolle Licht in Würzburg, wie farbig, ich mag es kaum mit schwarzer Tinte aufschreiben“ schrieb einst Gertraud Rostosky. Das Licht der Vernunft war es nicht.