Zur erbärmlichen Hygienesituation in Autonomen Zentren: eine Intervention

Autor: Sigismund von Dobschütz/ Fundort: Wikipedia, Creative Commons
(Bild: Wikipedia. Autor: Sigismund von Dobschütz, Creative Commons)

Man könnte ja meinen, der Punk hätte sich allen Themen gewidmet, die mit Exkrementen zutun haben.
Umso erstaunter bin ich, dass es bis jetzt kein Lied über das Kacken in Autonomen Zentren gibt (In etwa so: „Scheißen im AZ- fand ich nich so nett: Durchfall auf der Brille, Kotze in der Rille“).

Ich habe die sanitären Anlagen vieler AZs besucht. In der Flora kam mir der Urin schon beim Betreten der Toilette entgegen (wie praktisch, dass ich Löcher in meinen Schuhen hatte), in der Köpi glich die Kloschüssel einem Schokoladenbrunnen, im Zoro/Leipzig (ich weiß, ich weiß, kein AZ) habe ich mir beinahe in die Hose gemacht, weil ich keine Lust hatte, Blut von der Klobrille zu wischen. Selbst das AKW! in Würzburg, das sich ansonsten alle Mühe gab, mit den bösen Autonomen nix zutun zu haben, war ein fäkaler Freiraum für die Keime aller Welt.

Hiermit sei jede hinterletzte Punkkapelle, und komme sie nur irgendwo aus dem Spessart, aufgefordert, diesen Missstand anzuprangern und endlich einen Song aufzunehmen, der sich den hygienischen Mängeln in AZ-Klos widmet. Mein Reizdarm wird es Euch danken!